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FAQ BREXIT [DEUTSCH]

Publié le : jeudi 4 octobre 2018 |
FAQ BREXIT [DEUTSCH]
Le brexit : questions fréqentes | © Douane
Antworten auf alle Ihre Fragen zum Brexit.

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Häufig gestellte Fragen

Für Wirtschaftsakteure

Ja, darin liegt der Sinn des Brexits, der den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU), dem Binnenmarkt und der Zollunion bedeutet. Nach dem 29. März 2019 wird das Vereinigte Königreich wieder ein Drittland sein.

Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich über ein Austrittsabkommen dauern weiter an. Die Übergangsphase, die dem Vereinigten Königreich erlauben würde, bis zum 31.12.2020 weiter vom Besitzstand der EU zu profitieren, ist integraler Bestandteil der Verhandlungen. Sie wird nur in Kraft treten, wenn der gesamte Entwurf zum Austrittsabkommen zum Ende des Jahres abgeschlossen wird. Im Falle eines Misserfolgs der Verhandlungen („no deal“),wird es keine Übergangsphase geben.

Die Unterhändler haben sich bis zum Ende des Jahres Zeit gegeben, um den Abkommensentwurf über einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU fertigzustellen. Dann werden wir wissen, ob der Brexit mit oder ohne Austrittsabkommen abläuft, und, wie die konkreten Modalitäten aussehen werden.

Sollte im Herbst ein Abkommensentwurf fertiggestellt werden, wird er dem Europäischen Parlament und dem britischen Parlament vorgelegt werden. Wenn beide Institutionen ihm zustimmen, wird das Abkommen nach dem 29. März 2019, mit einer Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020, in Kraft treten. Während dieser Übergangsphase würde das Vereinigte Königreich weiterhin von den Regelungen der Zollunion und des Binnenmarkts profitieren, auch wenn es sich rechtlich außerhalb der EU befände, was in zollrechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf die Normen / Vorschriften bedeutet, dass sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändern würde. Beispielsweise fallen weder zollrechtliche noch tiermedizinische Formalitäten /Kontrollen für die betroffenen Produkte an.
Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen wird es keine Übergangsphase geben, das heißt alle mit der Statusänderung des Vereinigten Königreichs verbundenen Konsequenzen würden ab dem 29. März 2019 in Kraft treten. Dies bedeutet für die Wirtschaftsteilnehmer insbesondere zollrechtliche (Zoll und Transit…) und nicht-zollrechtliche (sanitäre und phytosanitäre Kontrollen) Formalitäten und Kontrollen.     Weitere Informationen zum Transit

Wenn kein Austrittsabkommen abgeschlossen werden sollte, gelten für den europäischen Handel mit dem Vereinigten Königreich ab Ende März 2019 dieselben Regeln wie für die Drittländer, mit welchen die EU wirtschaftliche Beziehungen unterhält. Diese Regeln werden hauptsächlich wie folgt ausgestaltet:
Wiederherstellung der Zollformalitäten mit dem Vereinigten Königreich: Für die Einfuhr von Waren ins Vereinigte Königreich sowie für die Ausfuhr muss eine Anmeldung abgegeben werden.     Diese Formalitäten sind mit den bestehenden Verfahren außerhalb der Grenze durchführbar. Wenden Sie sich einfach an den Zollberatungsdienst für Unternehmen, um das am besten geeignete Verfahren für Ihren Handel auszuwählen.
Die Wiederherstellung der Transitformalitäten: Die Briten haben ihre Absicht bekundet, einem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren beizutreten, sobald das Vereinigte Königreich aus der EU ausgetreten ist. Dieses Übereinkommen ist die juristische Grundlage des Transitverfahrens in der EU sowie in bestimmten Nachbarländern wie der Schweiz.
Das Datum des Inkrafttretens der Bestimmungen dieses Übereinkommens mit dem Vereinigten Königreich ist noch nicht bekannt; die Kommission arbeitet aber mit den an diesem Übereinkommen beteiligten Ländern daran, um deren Zustimmung so schnell wie möglich einzuholen.
Die Wiederherstellung der Sicherheitsformalitäten (    ECS/    ICS) ) bei der Aus- und Einfahrt in das Hoheitsgebiet.

Der allererste Schritt ist, den nächsten Zollberatungsdienst für Unternehmen zu kontaktieren, um eine zollrechtliche Analyse Ihres Unternehmens im Kontext des Brexits durchzuführen und die bestmögliche Lösung mit ihm zu planen.    Die Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner finden Sie hier.

Außer der möglichen anwendbaren Zölle – darüber weiß man noch nichts, da es im Rahmen des zukünftigen Freihandelsabkommens verhandelt werden muss – müssen Sie zumindest eine Einfuhranmeldung abgeben, nachdem die tierärztlichen Kontrollen des Agrarministeriums durchgeführt wurden. Sie müssen darauf achten, Ihre Waren über einen Grenzübergangspunkt einzuführen, an dem sich eine tierärztliche Grenzkontrollstelle befindet.

Falls ein Abkommensentwurf im Herbst abgeschlossen sein sollte, soll er dem Europäischen Parlament und dem britischen Parlament vorgelegt werden. Wenn beide Institutionen ihm zustimmen, tritt das Abkommen nach dem 29. März 2019 mit einer Übergangsphase bis zum 31.12.2020 in Kraft. Während dieser Übergangsphase profitiert das Vereinigte Königreich weiterhin von den Regelungen der Zollunion und des Binnenmarkts, auch wenn es rechtlich außerhalb der EU steht … es bedeutet in zollrechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf die Normen / Vorschriften, dass sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändern würde.
Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungenwird es keine Übergangsphase geben, das heißt alle mit der Statusänderung des Vereinigten Königreichs verbundenen Konsequenzen würden ab dem 29. März 2019 in Kraft treten. Dies bedeutet für Sie insbesondere, dass Sie eine Ausfuhranmeldung und ein elektronisches Verwaltungsdokument (e-VD) für Ihre Waren abgeben müssten.    Für weitere detaillierte Erklärungen

Außer auf der Webseite der Zollverwaltung, die alle Informationen über die Abfertigungs, de     Transit- und Kontrollformalitäten mit den Drittländern sowie die Vereinfachungs- und Zollverfahren enthält, können Sie:
allgemeine Informationen bei „Infos Douane Service“ (0 811 20 44 44, Anruf ohne Zusatzgebühr) erhalten; ;
unter der Emailadresse brexit@douane.finances.gouv.fr ;
allgemeine Informationen erhalten oder feststellen, wer Ihr Zollberater      in Ihrer Region ist; bei Ihrem nächstgelegenen Zollberatungsdienst für Unternehmen detaillierte Informationen über die Verfahren und Formalitäten erhalten. Er ist eigens beauftragt, Ihnen jegliche Form der Mithilfe für Ihre interne Organisation anzubieten, um den Brexit möglichst effizient anzugehen. Wirtschaftsteilnehmern ohne Erfahrung im Abfertigungsbereich werden individuelle gezielte Beratungen für die Zollabfertigung angeboten werden.
Für alle Fragen bezüglich der sanitären und phytosanitären Kontrollen kontaktieren Sie bitte    das Agrarministerium / SIVEP.
Für alle Fragen bezüglich der Einwanderungskontrollen kontaktieren Sie bitte das Innenministerium.
Sie können auch     online die durch die Europäische Kommission veröffentlichten Merkblätter abrufen, um sich als Unternehmer zu informieren; sie sind Ihnen behilflich, um „sich auf das Schlimmste vorzubereiten, während man auf das Beste hofft“.

Die Zollverwaltung arbeitet seit 2017 daran, sich auf die zu erwartenden Folgen des Brexits vorzubereiten, und zwar unabhängig vom Szenario, also auch, wenn es kein Abkommen geben sollte.
Die Zollverwaltung hat insofern die Folgen des Brexits für ihre Tätigkeit und ihre Organisation im Voraus eingeplant und darf, bis 2020, 700 zusätzliche Zollbeamte einstellen, um die Arbeitsbelastung zu bewältigen. Alleine dieses Jahr wurden 250 Zollbeamte eingestellt. Sie bekommen eine entsprechende Ausbildung, damit sie ihre Stellen im kommenden März antreten können. Ihre Aufgaben sind die gleichen wie die ihrer Kollegen, die Abfertigungs- und Transitverfahren bearbeiten und kontrollieren und gegebenenfalls die Steuerbefreiung für die Reisenden bearbeiten und die Freimenge überprüfen.

Der Brexit wird ganz Frankreich betreffen, sowohl den Waren- als auch den Personenverkehr. Das Personal wird insofern auf alle Regionen verteilt, mit einem Schwerpunkt auf den am meisten benutzten Grenzstellen (Calais, Dünkirchen, Ärmelkanal-Tunnel). Die genaue Verteilung dieses zusätzlichen Personals hängt von der Art der zukünftigen Handelsbeziehungen der EU mit dem Vereinigten Königreich ab; sie wird spätestens im Herbst bekannt gegeben werden.

 

Für die Reisenden

Wenn ein Abkommensentwurf im Herbst fertiggestellt werden sollte, wird er dem Europäischen Parlament und dem britischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden. Wenn beide Institutionen ihm zustimmen, wird das Abkommen nach dem 29. März 2019, mit einer Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020, in Kraft treten.
Während dieser Übergangsphase würde das Vereinigte Königreich weiterhin von den Regelungen der Zollunion und des Binnenmarkts profitieren, auch wenn es sich rechtlich außerhalb der EU befände, was in zollrechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf die Normen / Vorschriften bedeutet, dass sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändern würde.
Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen wird es keine Übergangsphase geben, das heißt, alle mit der Statusänderung des Vereinigten Königreichs verbundenen Konsequenzen würden ab dem 29. März 2019 in Kraft treten. Für die Reisenden aus dem Vereinigten Königreich hieße dies, dass sie der Kontrolle der Reisefreimengen für Ankäufe im Vereinigten Königreich unterliegen.    Informieren Sie sich über diese Reisefreimengen!

Nach dem 29. März 2019 (im Falle eines „No-Deals“) oder ab dem 01.01.2021 (im Falle eines geregelten Austritts) können Sie in Frankreich zollfrei einkaufen     Informieren Sie sich über die Bedingungen!
An der Grenze (Hafen – Flughafen – Eurostar) finden Sie PABLO-Automaten. Damit können Sie selber Ihre Tax-Free-Formulare scannen und die Rückerstattung direkt auf Ihre Kreditkarte oder beim nächsten Serviceunternehmen erhalten. Die Zollbeamten sind vor Ort, um Sie bei den Formalitäten zu unterstützen und um zu überprüfen, ob Sie im Besitz der Waren sind, für die Sie eine Steuerbefreiung verlangen.

 

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Auteur : Bureau de la communication

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